1. Tag: Sophia
Erst
waren
da
fremde
Geräusche.
Dann
ein
plötzlicher
Ruck.
Sie
öffnete
langsam
die
Augen. Sie wusste nicht, wo sie war.
Wer
lag
dort?
In
dem
anderen
Bett?
Zuerst
dachte
sie
‚Daniel‘.
Beruhigt.
Aber
dann
fiel
ihr
ein,
dass
es
Daniel
nicht
mehr
gab.
Sein
Sarg
war
in
die
ausgehobene
Grube
heruntergelassen
worden.
Es
war
das
letzte,
was
sie
von
ihm
gesehen
hatte.
Und
das
war
das
schwarze
Loch,
in
das
sie
jedes
Mal
stürzte.
Wenn
sie
sich
erinnerte.
Was
sie
ständig tat. Ohne je den Grund zu erreichen.
Dann
erinnerte
sie
sich:
Das
war
Regina!
Die
in
dem
anderen
Bett.
Eine
Freundin.
Sie
kannten
sich
schon
so
lange,
da
konnte
man
nicht
mehr
gut
‚Bekannte‘
sagen,
obwohl
sie
ihr
nie
wirklich
nahegestanden
hatte.
Warum
nur
hatte
sie
sie
mitgenommen?
Sie
mochte sie noch nicht einmal besonders.
Die
Antwort
war
einfach:
Regina
war
verfügbar
gewesen.
Sie
war
niemandem
verpflichtet.
Lebte
allein.
Im
Vorruhestand.
Kultiviert
genug.
Deshalb
hatte
sie
sie
schließlich
gefragt,
als
sie
beschlossen
hatte,
Pläne
weiter
zu
verfolgen,
die
doch
keinen Sinn mehr hatten.
Auch
sie
war
jetzt
allein.
Deshalb
passte
es.
Aber
Daniel.
Und
sie.
Das
war
ihr
ganzes
Leben
gewesen.
Sie
war
eine
Ehefrau.
Und
würde
immer
eine
bleiben.
Tief
drinnen.
Während Regina immer Single gewesen war. Soweit sie wusste.
Sie
hatte
sicher
Beziehungen
gehabt.
Früher
einmal.
Jeder
verliebte
sich
doch
irgendwann.
Gab
es
nicht
in
jedem
Leben
wenigstens
einen
Moment,
wo
ewige
Liebe
möglich
zu
sein
schien?
Aber
irgendwie
hatte
es
keine
von
Reginas
Beziehungen
jemals zum ‚Wir‘ und ‚Uns‘ gebracht. Wenigstens soweit sie wusste.
Geschichte.
Immerhin
wusste
sie
eine
Menge.
Über
Vieles.
Auch
deshalb
hatte
sie
sie
gefragt, ob sie mitkommen wollte.
Nein,
nichts
an
Regina
war
jemals
ausgesprochen
unerträglich
gewesen,
jedenfalls
nicht
auf
den
ersten
Blick.
Eher
im
Gegenteil:
sie
war
stets
bemüht
gewesen.
Viel
zu
sehr
bemüht.
Sie
wollte
es
immer
allen
recht
machen.
Genau
das
machte
sie
manchmal so schwer erträglich.
Als
sie
sie
schließlich
gefragt
hatte,
nachdem
jeder
andere
abgelehnt
hatte,
war
diese
begeistert
gewesen,
obwohl
sie
doch
wissen
musste,
dass
sie
nicht
die
erste
Wahl
war.
Hatte
sie
so
überschwänglich
reagiert,
weil
sie
überhaupt
an
sie
gedacht
hatte?
Sie
hätte
wahrscheinlich
genauso
begeistert
zugestimmt,
wenn
sie
sie
gefragt
hätte,
ob
sie
mit ihr untergehen wollte.
Sie
hatte
keinerlei
Absicht
unterzugehen.
Heutzutage
ging
man
nicht
mehr
unter.
Man
ging
auch
nicht
mehr
über
Bord.
Jedenfalls
nicht
aus
Versehen.
Absichtlich?
Aber
das
hatte
sie
nicht
vor!
Es
wird
die
Reise
unseres
Lebens.
Hatte
ihr
Daniel
versichert,
als
er
noch
an
das
Leben
geglaubt
hatte.
Erst
dieser
Höhepunkt.
Später
dann
das
Ende.
Irgendwann. Nur dass er die Reihenfolge verwechselt hatte!
Sie
musterte
die
Schlafende
mit
Widerwillen.
Aber
die
Vorstellung,
dass
das
andere
Bett
monatelang
leer
und
unberührt
sein
würde,
jeden
Morgen
aufs
Neue,
war
noch
viel
unerträglicher
gewesen.
So
musste
sie
sich
wohl
damit
abfinden,
dass
nun
Regina
dort
lag. Und fest und selig schlief. Wann sie wohl aufwachen würde?
Später.
Im
Restaurant.
Beim
Frühstück.
Sollte
sie
ihr
noch
einen
Kaffee
holen?
Nein,
Regina,
dazu
sind
diese
Leute
da.
Sie
sah
sich
um.
Da
stand
einer
von
denen.
Mit
weißem
Hemd
und
schwarzer
Weste.
Es
gab
ein
ganzes
Heer
davon.
Sie
waren
da,
um
sie zu bedienen. Sie interessierten sie nicht.
Dieser
stand
da
und
sah
sie
nachdenklich
an.
Hatte
er
sie
schon
die
ganze
Zeit
beobachtet?
Noch
ehe
sie
die
Hand
richtig
gehoben
hatte,
war
er
schon
neben
ihr
und
beugte sich zu ihr herunter. Er kam ihr viel zu nah. Und er lächelte! Hier lächelten
alle.
Ständig.
Oder
sie
lachten.
Es
ärgerte
sie
fast
so
wie
Reginas
Bereitschaft,
immerzu
etwas
für
sie
zu
tun.
Einen
Kaffee,
schwarz,
ohne
Milch,
ohne
Zucker!
Bitte!
Sonst nichts! Und schon gar kein mitleidiges Lächeln.
Von
wo
das
Schiff
angelegt
hatte,
konnte
man
Marseille
nur
ahnen
und
sah
nichts
von
seiner
Schönheit.
Falls
man
überhaupt
von
Schönheit
sprechen
konnte.
Ihre
Erinnerungen
an
diesen
Ort
waren
keine
positiven:
sie
hatte
vor
langer,
langer
Zeit
einmal
auf
der
Insel
in
der
Mitte
der
Bucht
viel
zu
lange
auf
ein
Boot
warten
müssen.
Unter
einer
unbarmherzigen
glühenden
Sonne.
Außerdem
war
ihr
damals
erbärmlich
schlecht gewesen.
Im
Shuttlebus
zum
Zentrum
erklärte
ihr
Regina
nicht
zum
ersten
Mal
ihre
Bereitschaft,
ihr
die
Stadt
zu
zeigen.
Sie
wäre
schon
mal
hier
gewesen.
Ich
auch,
dachte
sie.
Aber
sie
hatte
keine
Lust,
das
zu
erwähnen.
Das
würde
nur
dazu
führen,
dass
sie
über
die
Vergangenheit
sprechen
müsste.
Und
das
wollte
sie
nicht.
Nicht
hier.
Nicht
heute.
Nicht
an diesem Ort.
Außerdem
würde
Regina
dann
darauf
bestehen,
dass
sie
über
den
Weg
entschied.
Schließlich
war
es
ihre
Reise
und
sie,
Regina,
war
nur
ihre
Begleiterin.
Sie
würde
das
tun.
Später,
an
anderen
Orten.
Sie
würde
ihren
eigenen
Weg
gehen,
was
immer
Regina
davon
halten
mochte.
Aber
heute
war
es
das
Einfachste,
Regina
widerspruchslos
zu
folgen.
Später
am
Nachmittag:
Der
Weg,
den
die
andere
durch
die
Stadt
gezogen
hatte,
war
überraschend
vernünftig
gewesen.
Sie
hatten
eine
Menge
gesehen.
Regina
hatte
gut
erklärt.
Sie
hatten
auch
angemessene
Pausen
eingelegt.
Und
sie
waren
schließlich
rechtzeitig
wieder
am
Schiff
gewesen,
ohne
sich
beeilen
zu
müssen.
Oder,
was
noch
schlimmer gewesen wäre, die kostbare Zeit verschwendet zu haben.
Sie
war
müde,
aber
sie
fühlte
sich
zufriedener,
als
sie
es
für
möglich
gehalten
hätte.
Sie
war
durch
die
Stadt
geschlendert,
als
wäre
es
das
erste
Mal.
Keine
Erinnerung
hatte
sich
zwischen
sie
und
diesen
sonnigen
Tag
gedrängt.
Als
sie
vor
der
Kirche
auf
dem
Hügel
standen
und
die
Stadt
im
winterlichen
Sonnenschein
unter
sich
liegen
sahen,
hatte
sie
zum
ersten
Mal
ein
leises
Kribbeln
gespürt,
so,
als
ob
nun
tatsächlich
ein
Abenteuer
begänne.
Und
vielleicht
sogar,
als
ob
sie
sich
auf
dieses
Abenteuer
freuen dürfte.
Zurück
an
Bord
ließ
sie
sich
von
Regina
überreden,
den
Spa-Bereich
zu
erkunden.
Die
Sauna
war
bereits
gut
besucht.
Auch
für
die
Sprudelbecken
gab
es
eine
gewisse
Warteschlange.
Der
Fitnessraum
gefiel
ihr
am
besten.
Mit
Aussicht
in
Fahrtrichtung!
Hier
könnte
sie
sich.
Auf
der
Laufmaschine.
Oder
auf
dem
Fahrrad,
Einbilden,
das
Schiff
ganz
alleine
anzutreiben.
Versuchte
Regina
einen
Scherz
zu
machen.
Sie
könnten
sich
auch
gleich
für
die
Massage
anmelden,
die
ihnen
zustand.
Und
anschließend beim Friseur schön machen lassen.
Für
sie
war
das
alles
zu
viel.
Für
den
Anfang.
Aber
sie
gab
gern
zu,
dass
die
Einrichtungen
ganz
in
Ordnung
wären.
Und
natürlich
grüßte
jeder
freundlich!
Wenn
endlich einmal einer missmutig wäre, es würde sie fast trösten!
Aber
ihr
Kellner
sich
beim
Dinner
zu
ihr
herunterbeugte,
um
nach
ihren
Wünschen
zu
fragen,
und
seine
Augen
die
ihren
einen
Moment
zu
lange
hielten,
fühlte
sie
sich
auf
einmal selbst lächeln. Was sie doch gar nicht wollte. Jedenfalls nicht für das Personal.
1. Tag: Mang
Nun
also
eine
neue
Tour.
Und
was
für
eine!
Nicht
das
Übliche:
fünf
Tage
‚Das
westliche
Mittelmeer‘,
zehn
Tage
‚Das
östliche
Mittelmeer‘.
Gesichter,
Gesichter,
Gesichter.
Einige,
bei
denen
man
es
kaum
erwarten
konnte,
dass
sie
wieder
verschwänden.
Andere,
die
man
gern
gekannt
hätte,
wenn
die
Dinge
nur
anders
lägen.
Aber er verstand schon: Für die meisten war er nur Teil der Kulisse.
Eigentlich
mochte
er,
was
er
tat.
Er
sah
etwas
von
der
Welt.
Nicht,
weil
er
häufig
vom
Schiff
kam.
Das
war
es
gar
nicht.
Vielmehr
kam
die
Welt
zu
ihm.
Außerdem
ernährte,
kleidete
und
bildete
es
seine
Söhne.
Die
sollten
es
eines
Tages
besser
haben
als
er.
Sie
würden
nicht
dienen
müssen.
Wie
ihr
Vater.
Sie
würde
er
nicht
übers
Meer
schicken
müssen.
Während
er
sich
anzog,
dachte
er
über
seine
nächste
‚spezielle
Person‘
nach.
Auf
jeder
Tour
fand
er
einen
Mann
oder
eine
Frau,
auf
die
er
sich
konzentrieren
konnte.
Damit
er
nicht
das
Gefühl
verlor,
selbst
ein
Mensch
zu
sein.
Seine
Opfer
wären
überrascht,
würden
sie
mitbekommen,
was
er
nach
kurzer
Zeit
bereits
alles
über
sie
wusste.
Wie
gut
er
sie
kannte.
Aber
für
die
Gäste
war
das
Personal
eben
nur
weißes
Rauschen.
Und
so
verhielten
sie
sich
am
Tisch
und
untereinander
völlig
unbefangen.
Oder auch hemmungslos. Freundlich. Oder übel.
Er
bevorzugte
freundliche
Menschen.
Er
wollte
Zuneigung
fühlen.
Nicht
wachsenden
Abscheu.
Aber
zu
einfach
sollten
sie
es
ihm
auch
nicht
machen.
Dumme
Menschen
waren
für
ihn
schlimmer
als
böse.
Böse
konnten
wenigstens
noch
interessant
sein.
Dummheit machte nur blass, klein und eng.
Auch
mochte
er
schöne
Menschen.
Aber
er
war
sich
bewusst,
dass
seine
Sicht
auf
die
Dinge
von
seiner
Herkunft
geprägt
wurde.
Was
in
Bali
als
schön
galt,
war
keine
Frage.
Unter
seinen
eigenen
Leuten
war
selbstverständlich,
was
dem
Auge
gut
tat
und
was
es
beleidigte.
Aber
seine
Art
von
Leuten
würde
noch
lange
nicht
auf
einem
solchen
Schiff
als Gäste auftauchen. So hatte er sich allmählich an fremde Gesichter gewöhnt.
Was
aber
war
ein
schönes
europäisches
Gesicht?
Anfangs
hatte
er
große
Schwierigkeiten
gehabt,
Europäer
überhaupt
auseinander
zu
halten.
Um
einzelne
zu
identifizieren,
hatte
er
sich
mehr
an
der
Kleidung
orientiert
als
an
den
Gesichtern.
Sie
waren
ihm
fremd.
Und
sie
blieben
es.
Obwohl
er
jetzt
schneller
entscheiden
konnte,
wessen Gesicht ihm angenehm erschien, und welches er verachtete.
Seine
jeweiligen
Freundinnen
an
Bord
dienten.
Wie
er.
Sie
kamen
in
der
Regel
aus
seinem
Land,
wenn
auch
niemals
von
seiner
Insel.
Es
machte
die
Verständigung
einfacher und schloss doch größere Konflikte aus.
Obwohl
seine
Frau
sich
wohl
keine
Illusionen
machte.
Sie
sprachen
einfach
nicht
darüber.
Er
versorgte
sie
und
die
Kinder
und
ermöglichte
seiner
Familie
ein
Leben,
das
vergleichsweise
sorgenfrei
war.
Dafür
fragte
sie
nicht,
was
in
den
vielen
Monaten
geschah, in denen er abwesend war.
Sein
Dienst
begann
mit
dem
Frühstück.
Heute
waren
die
Gäste
noch
neu
und
aufgeregt.
In
ein
paar
Tagen
würden
sie
sich
auskennen.
Dann
würde
sich
zeigen,
wer
erträglich war und wen man vermeiden sollte.
Die
meisten
kamen
als
Paare.
Das
war
immer
so.
Aber
auf
kürzeren
Touren
war
der
Durchschnitt
jünger
und
es
gab
häufiger
Familien,
mit
Kindern
oder
auch
Freundesgruppen.
Aber
auf
diese
mehrmonatige
Reise
um
die
Welt.
Die
man
nur
machen
konnte,
wenn
man
viel
Zeit
hatte.
Kamen
wahrscheinlich
nur
die,
die
das
Leben
schon
fast
hinter
sich
hatten.
Sie
kamen
als
Paar
oder
als
Einzelne.
Sie
suchten
Kontakt oder hofften darauf. Oder sie wollten vor allem in Ruhe gelassen werden.
An
einem
Tisch,
der
zu
seinem
Revier
gehörte,
saßen
zwei
Frauen,
die
aber
nicht
auf
ihre
Partner
zu
warten
schienen.
Eine
Frau
mit
einer
grauen
Strähne
im
dunklen,
kurz
geschnittenen
Haar.
Die
andere
hatte
lange,
glatte
Haare.
Wie
eine
Haube,
die
ihren
Kopf einschloss, im Nacken zusammengebunden. Dieses Haar leuchtete. Silbern.
War
sie
schön?
Er
studierte
ihr
Gesicht.
Es
war
seltsam.
Alterslos.
Obwohl
sie
sicher
älter
war.
Aber
da
war
etwas
in
diesem
Gesicht.
Lovely.
Lieblich.
Fiel
ihm
ein.
Als
könnte
man
gleichzeitig
das
staunende
Kind,
die
selbstbewusste
Erwachsene
und
die
trauernde
Alte
erkennen.
Ihre
Züge
waren
zart.
Von
der
Zartheit,
die
auch
im
Alter
nicht
grober
werden
würde.
Überhaupt
war
sie
klein
und
zart.
Von
weitem
hätte
man
sie
für
ein viel jüngeres Mädchen halten können.
Die
Dunkle
dagegen.
Sie
war
der
Typ
von
Frau,
der
ihm
nun
schon
gut
bekannt
war.
Sie
hatte
ein
Teil
des
Lebens
hinter
sich.
Und
damit
abgeschlossen.
Nun
war
sie
alt.
Und
fand
das
in
Ordnung.
Die
Dinge
hatten
nun
vor
allem
praktisch
zu
sein.
Nicht
mehr
anziehend
zu
wirken.
Sie
hatte
sich
mit
allem
abgefunden:
Ihrem
Gewicht,
ihren
Falten,
ihren
schmerzenden
Knien.
Er
mochte
solche
Frauen.
Sie
waren
meist
realistisch
in
ihren Erwartungen und dankbar für jede Freundlichkeit und Beachtung.
Schwestern
vielleicht?
Obwohl
sie
sich
überhaupt
nicht
ähnlich
waren.
Vielleicht
aber
auch
ein
Paar.
Ein
Liebespaar?
So
etwas
war
ihm
immer
noch
fremd.
Sogar
ein
wenig
unheimlich.
Aber
er
hatte
akzeptiert,
dass
es
auch
solche
Paare
gab.
Sonst
hätte
er
seinen Job nicht machen können.
Die
Dunkle
strahlte
und
plapperte
in
einer
Sprache,
von
der
er
nur
die
Worte
verstand,
die
mit
seinem
Dienst
zu
tun
hatten.
Die
Silberne
starrte
vor
sich
hin.
Ernst.
Nein,
das
war
mehr
als
Ernst.
Das
war
Traurigkeit.
Traurig
am
ersten
Tag
einer
solchen
Reise?
Was wollte sie dann hier an Bord?
Jetzt
drehte
sich
die
Silberne
zu
ihm
um
und
ihre
Augen
trafen
sich.
Sie
sah
ihn
an,
als
ob
sie
ihn
tatsächlich
sehen
könnte.
Vielleicht
war
sie
eine
Kandidatin
für
eine
‚spezielle‘
Person?
Jetzt
hob
sie
ihre
Hand.
Er
eilte
zur
ihr,
beugte
sich
zu
ihr
herunter
und
verstand,
dass
sie
einen
Kaffee
wollte.
Dabei
roch
er
ihren
Duft
aus
Haut
und
Süße.
Pfirsich?
Dieser
frische
Duft
passte
nicht
wirklich
zu
ihr.
Nicht
zu
diesem
traurigen Gesicht. Aber das konnte er ihr natürlich nicht sagen.
Sie
würde
nun
Mahlzeit
für
Mahlzeit
an
diesem
Tisch
sitzen
und
er
würde
sie
bedienen.
Sie
käme
sicher
als
spezielle
Person
in
Frage.
Er
war
sich
nun
sicher:
sie
war
das,
was
man
‚schön‘
nennen
könnte.
Aber
sie
war
zu
traurig.
Vielleicht
war
sie
deshalb
interessant?
Aber
er
musste
noch
abwarten.
Vielleicht
war
sie
auch
nur
dumm.
Dumm würde er sie nicht haben wollen.